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von Marcel Ackle


 











Der Bauspass bei der Herstellung von möglichst realistisch wirkenden Fahrzeugen, Gebäuden und dem entsprechenden Zubehör, steht bei mir im Vordergrund. Das Suchen und Zusammentragen von alten technischen Unterlagen, Zeichnungen und Fotos gehört dabei ebenso dazu, wie Reisen zu den noch vorhandenen Feldbahnen oder was noch davon übrig ist.

Mit meinen Seiten möchte ich die faszinierenden Möglichkeiten des Feld- und Waldbahn Modellbaus aufzeigen. Durch die nur aufs Nötigste ausgerichtete Konstruktionen und durch die einfache Technik, sind diese Bahnen prädestiniert fur den Nachbau im Modell. Die gemächlichen Betriebsablaufe mit Höchstgeschwindigkeiten (wenn man da noch von Geschwindigkeit sprechen kann) von 12 bis 18km/h, bieten dem Modellbauer die Möglichkeit, diese teilweise uber 100 jährige Technik stil- und tempoecht, als Kontrast zur heutigen Alltagshektik, wieder aufleben zu lassen. Die im Original klar definierten und überblickbaren Transportaufgaben, lassen sich als Betriebsdioramen oder anlagen, sehr realitatsnah und fast ohne Kompromisse, auf kleinem Raum darstellen.

Sowohl im Original, wie auch im Modellbau bilden die Feldbahner im Bahnbereich eine Randgruppe. Das Austauschen von Unterlagen, Zeichnungen und Bauteilen, treffen an Messen und Ausstellungen sowie gegenseitige Besuche, haben aber teilweise Kontakte ergeben, welche heute weit über den Modellbau und die Feldbahn hinausgehen. Unterlagen und Angaben zu Feldbahnen und Kontakte zu weiteren Feldbahn Modellbauern sind aus diesem Grund stets willkommen.

Feld-Bahnen im wörtlichen Sinn, sind schienengebundene Systeme, welche mit möglichst einfachen Mitteln auf dem Felde verlegt worden sind. In der Landwirtschaft zum Transport der Feldfrüchte, in der Forstwirtschaft zur Ausnutzung der Forstbestände, sowie zumeist in transportintensiven Betrieben wie z. B. Steinbrüchen, Ziegeleien, Torf- und Bergwerken, oder für Materialtransporte zu Baustellen, wurden diese leicht verlegbaren Systeme eingesetzt, wo Pferdefuhrwerke überfordert waren, der Einsatz einer richtigen Bahn sich aber nicht gelohnt hätte. Im ersten und zweiten Weltkrieg hatten die Feldbahnen, mit ihren rasch verlegbaren Gleisen zum Nachschub von Mannschaften, Geschützen und Munition, herhalten müssen. Die Blütezeit erlebten die Feldbahnen von ca. 1900 bis 1945. Die zunehmende Verbreitung von LKWs, welche immer mehr die Transportaufgaben dieser Bahnen übernahmen, läutete den Untergang der Feldbahnen ein. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, sind sie heute aus dem kommerziellen Transportalltag verschwunden, indem sie via Schrottpresse den Weg des alten Eisens gingen. Feldbahnbegeisterte Sammler, privat oder in Vereinen organisiert, haben aber die letzten Zeugen dieses Transportmittels bis in die heutige Zeit herübergerettet.